Vier Stimmen. Ein Buch.Four voices. One book.

Ein Tea-with-Ena-Buch ist kein abgetipptes Interview. Es ist eine Lebensgeschichte in vier Stimmen, 80 bis 120 Seiten, professionell geschrieben und gebunden.A Tea with Ena book is not a transcribed interview. It is a life story in four voices, 80 to 120 pages, professionally written and bound.

Wie wir ein Leben erzählen.How we tell a life.

Jedes Buch folgt der Chronologie eines Lebens, von der Kindheit bis ins Heute. Innerhalb dieser Chronologie schichten wir vier Stimmen.Every book follows the chronology of a life, from childhood to today. Within that chronology, we layer four voices.

  1. Der RahmenThe frame

    Ein erzählerischer Rahmen führt jedes Kapitel ein. Er setzt die Bühne: den Ort, die Zeit, was in diesem Lebensabschnitt auf dem Spiel stand.A narrator’s frame opens each chapter. It sets the stage: the place, the time, what was at stake in that phase of life.

  2. Die StimmeThe voice

    Die Stimme deines Menschen trägt das Herz jedes Kapitels, in den eigenen Worten, mit den eigenen Eigenheiten und im eigenen Rhythmus. Wir kürzen, wir ordnen, aber wir glätten nicht.Your loved one’s voice carries the heart of each chapter, in their own words, with their own peculiarities and rhythm. We shorten, we order, but we don’t smooth it out.

  3. Der KontextThe context

    Historische Einbettungen tauchen dort auf, wo sie helfen. Nie so viel, dass sie die Geschichte überdecken, nur genug, damit ein Enkelkind in dreißig Jahren versteht, wovor und wonach diese Erinnerungen entstanden sind.Historical context appears where it helps. Never so much that it overshadows the story, only enough that a grandchild in thirty years understands what these memories grew before and after.

  4. Die ReflexionThe reflection

    Am Ende jedes Kapitels steht eine kurze Reflexion. Sie fragt nicht, was passiert ist, sondern was es bedeutet hat.At the end of each chapter sits a short reflection. It doesn’t ask what happened, but what it meant.

Die vorletzten Kapitel halten das ganze Leben zusammen, nicht als Liste, sondern als Bilanz: Welche Werte sind durch alle Lebensphasen sichtbar geworden? Das letzte Kapitel gehört dem Vermächtnis, dem, was dein Mensch hinterlassen möchte.The penultimate chapters hold the whole life together, not as a list but as a reckoning: which values have shown themselves through every phase? The closing chapter belongs to the legacy, what your loved one wants to leave behind.

Was du in den Händen hältst.What you’ll hold in your hands.

80–120
Seiten, gebundenpages, bound
2
gedruckte Exemplare: für dich und deinen Menschenprinted copies: for you and your loved one
1
gedrucktes Exemplar im Pilotprinted copy in the pilot
4
Stimmen in jedem Kapitelvoices in every chapter

Bevor gedruckt wird, liest du das Manuskript und gibst es frei. Geschrieben wird in der Sprache eurer Gespräche.Before anything is printed, you read and approve the manuscript. It is written in the language of your conversations.

Drei Beispielbücher.Three example books.

Klaus, Margarethe und Werner sind erfunden. Wir haben ihre Lebensläufe zusammengestellt, um zu zeigen, wie unterschiedlich ein Tea-with-Ena-Buch aussehen kann, nicht um echte Familien darzustellen. Die Buchseiten zeigen, wie wir das Material aus euren Gesprächen behandeln: chronologisch gebaut, aber individuell betont.Klaus, Margarethe and Werner are invented. We composed their lives to show how differently a Tea with Ena book can look, not to represent real families. The pages show how we handle the material from your conversations: built chronologically, but individually emphasised.

Ein älterer Mann und seine Tochter, Stirn an Stirn

Beispielbuch 1 von 3, erfundenExample book 1 of 3, invented

Klaus: Die Entscheidungen, die mich gemacht habenThe decisions that made me

Klaus, 75, ehemaliger Maschinenbauingenieur aus Hamburg. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachsen, das er mit 23 verlassen hat. Vater von zwei, Großvater von vier. Sein Buch erzählt nicht alles, was er erlebt hat, sondern die wenigen Entscheidungen, die alles verändert haben. Aufgenommen in vier Gesprächen mit seiner Tochter Julia.Klaus, 75, retired mechanical engineer from Hamburg. Grew up in a Lower Saxon village he left at 23. Father of two, grandfather of four. His book is not about everything he experienced, but about the few decisions that changed everything. Recorded over four conversations with his daughter Julia.

KapitelChapters

  1. Kindheit im DorfChildhood in the village
  2. Aufbruch nach HamburgDeparture to Hamburg
  3. Der Weg zum IngenieurThe path to becoming an engineer
  4. Liebe und junge FamilieLove and young family
  5. Berufsjahre und AufstiegCareer years
  6. Krisen und WendepunkteCrises and turning points
  7. Familie und VaterschaftFamily and fatherhood
  8. Reifejahre und BilanzMature years and reckoning
  9. VermächtnisLegacy

Eine Seite aus Kapitel IIA page from Chapter II

Kapitel II · Aufbruch nach HamburgChapter II · Departure to Hamburg

Im Frühjahr 1971 verlässt der dreiundzwanzigjährige Klaus das Dorf seiner Kindheit. Was als pragmatische Entscheidung für eine Lehrstelle in Hamburg beginnt, wird zur ersten und vielleicht wichtigsten Weichenstellung seines Lebens.In the spring of 1971, twenty-three-year-old Klaus leaves the village of his childhood. What begins as a pragmatic decision for an apprenticeship in Hamburg becomes the first and perhaps most important turning point of his life.

Es war ein Donnerstag im April 1971. Mein Vater stand in der Küche, die Hände in den Taschen seiner Arbeitshose, und sah aus dem Fenster. Er sagte nichts. Meine Mutter weinte, aber leise, damit er es nicht hörte. Ich hatte einen Koffer, eine Adresse in Hamburg und vierundzwanzig Mark in der Tasche.It was a Thursday in April 1971. My father stood in the kitchen, hands in the pockets of his work trousers, looking out the window. He said nothing. My mother was crying, but quietly, so he wouldn’t hear. I had a suitcase, an address in Hamburg and twenty-four marks in my pocket.

Ich war dreiundzwanzig Jahre alt und ich war sicher, dass ich nie wieder zurückkommen würde. Nicht weil ich wütend war. Sondern weil ich verstanden hatte: Wenn ich jetzt bleibe, werde ich der, den sie aus mir machen wollen.I was twenty-three years old and I was certain I would never come back. Not because I was angry. But because I had understood: if I stay now, I will become the person they want to make me.

Hamburg im Frühjahr 1971 war eine Stadt im wirtschaftlichen Aufbruch. Die Werften an der Elbe brummten, der Hafen verzeichnete Rekordumsätze, und für junge Männer aus dem ländlichen Norddeutschland bot die Hansestadt einen direkten Weg in eine industrielle Lehre.Hamburg in the spring of 1971 was a city in economic ascent. The shipyards on the Elbe were thriving, the port set record turnover, and for young men from rural northern Germany the Hanseatic city offered a direct path into an industrial apprenticeship.

Kursiv: der Rahmen · Groß: die Stimme · Im Kasten: der KontextItalic: the frame · Large: the voice · Boxed: the context

Eine ältere Frau lächelt, die Hände vor dem Mund

Beispielbuch 2 von 3, erfundenExample book 2 of 3, invented

Margarethe: Briefe an meine Kinder und EnkelLetters to my children and grandchildren

Margarethe, 76, ehemalige Gymnasiallehrerin aus Wien. Drei Töchter, sechs Enkelkinder. Ihr Buch ist weniger eine Lebenserzählung als eine Reihe von Briefen an die Menschen, die sie liebt: über das, was sie gelernt hat, was sie bereut, und worauf es nach all diesen Jahren wirklich ankommt. Aufgenommen in vier Gesprächen mit ihrer Tochter Helene.Margarethe, 76, retired secondary school teacher from Vienna. Three daughters, six grandchildren. Her book is less a life narrative than a series of letters to the people she loves: about what she has learned, what she regrets, and what truly matters after all these years. Recorded over four conversations with her daughter Helene.

KapitelChapters

  1. Kindheit in WienChildhood in Vienna
  2. MädchenjahreGirlhood
  3. Studium und erste LehrjahreStudies and first years of teaching
  4. Liebe und EheLove and marriage
  5. Drei TöchterThree daughters
  6. LehrerjahreYears of teaching
  7. Die Jahre alleinThe years alone
  8. Was bleibtWhat remains
  9. Briefe an meine EnkelkinderLetters to my grandchildren

Eine Seite aus Kapitel IVA page from Chapter IV

Kapitel IV · Über Liebe, die bleibtChapter IV · On love that lasts

Mit zweiundzwanzig heiratet Margarethe ihren Jugendfreund Heinrich, einen jungen Lehrer aus dem Burgenland. Was sie damals für Liebe hielt, sollte sich über fünf Jahrzehnte in etwas verwandeln, das sie heute kaum noch wiedererkennt, und doch erst jetzt versteht.At twenty-two, Margarethe marries her childhood friend Heinrich, a young teacher from Burgenland. What she took for love at the time would transform over five decades into something she barely recognises today, and yet only now understands.

Ich war zweiundzwanzig, als ich deinen Großvater geheiratet habe. Damals dachte ich, ich wüsste, was Liebe ist. Heute weiß ich, dass ich keine Ahnung hatte. Das ist nicht traurig, das ist nur die Wahrheit.I was twenty-two when I married your grandfather. Back then I thought I knew what love was. Today I know I had no idea. That’s not sad, it’s just the truth.

Was ich dir mitgeben möchte, ist das hier: Die Liebe, die bleibt, ist nicht die, die ohne Anstrengung kommt. Es ist die, die durch das Schwere hindurchgeht und auf der anderen Seite wieder da ist. Manchmal müder, aber tiefer.What I want to pass on to you is this: the love that lasts is not the one that comes without effort. It is the one that walks through the hard things and shows up again on the other side. Sometimes more tired, but deeper.

Wien in den frühen 1970er Jahren war eine Stadt, in der noch früh geheiratet wurde, meist zwischen zwanzig und fünfundzwanzig. Für junge Lehrerinnen wie Margarethe bedeutete die Heirat oft das Ende der beruflichen Pläne. Erst die Reform des Familienrechts 1975 schuf langsam andere Möglichkeiten.Vienna in the early 1970s was a city where people still married young, typically between twenty and twenty-five. For young teachers like Margarethe, marriage often meant the end of professional plans. Only the reform of Austrian family law in 1975 slowly opened other possibilities.

Kursiv: der Rahmen · Groß: die Stimme · Im Kasten: der KontextItalic: the frame · Large: the voice · Boxed: the context

Porträt eines alten Mannes, das Kinn auf die Hand gestützt

Beispielbuch 3 von 3, erfundenExample book 3 of 3, invented

Werner: Momente, an denen sich alles drehteMoments where everything turned

Werner, 89, Tischlermeister aus Leipzig. Arbeitete sechzig Jahre in derselben Werkstatt, die heute sein Enkel führt. Drei Kinder, sieben Enkel, ein Urenkel. Sein Buch handelt nicht von all den Jahren, sondern von wenigen Augenblicken, in denen das Leben sich neu ordnete. Aufgenommen in vier Gesprächen mit seinem Sohn Matthias.Werner, 89, master carpenter from Leipzig. Worked sixty years in the same workshop his grandson now runs. Three children, seven grandchildren, one great-grandchild. His book isn’t about all the years, but about the few moments when life rearranged itself. Recorded over four conversations with his son Matthias.

KapitelChapters

  1. Die Werkstatt meines VatersMy father’s workshop
  2. Verlust und AnfangLoss and beginning
  3. Lehrjahre und TanzlokalApprenticeship and the dance hall
  4. Familie unter dem SystemFamily under the system
  5. Aufbau und WerkBuilding up and the work
  6. WendeThe turn
  7. NachwendejahreAfter the Wall
  8. Was das Holz mich gelehrt hatWhat the wood taught me
  9. Was weitergegeben wirdWhat gets passed on

Eine Seite aus Kapitel VIA page from Chapter VI

Kapitel VI · Was ich am 9. November 1989 gefühlt habeChapter VI · What I felt on 9 November 1989

Vierzig Jahre hat Werner gelernt, vorsichtig zu sein, als Tischler in einem Staat, der jede ungenehmigte Bewegung mit Argwohn beobachtete. Am Abend des 9. November 1989 sitzt er vor dem Fernseher und sieht etwas, das er für unmöglich gehalten hatte.For forty years Werner had learned to be careful, a carpenter in a state that watched every unauthorised movement with suspicion. On the evening of 9 November 1989, he sits in front of the television and sees something he had thought impossible.

Ich habe in dieser Nacht nicht geschlafen. Nicht aus Freude, die kam später. Sondern weil ich nicht wusste, ob ich das, was ich im Fernsehen sah, glauben durfte. Vierzig Jahre lang hatte ich gelernt, vorsichtig zu sein. Das verlernt man nicht in einer Nacht.I did not sleep that night. Not from joy, that came later. But because I did not know whether I was allowed to believe what I was seeing on the television. For forty years I had learned to be careful. You don’t unlearn that in one night.

Am nächsten Morgen bin ich in die Werkstatt gegangen, wie immer um halb sieben. Und während ich die Sägespäne vom Vortag wegfegte, kam mir der Gedanke: Vielleicht ist heute der erste Tag, an dem ich mir aussuchen kann, wer meinen Tisch sehen wird. Dieser Gedanke war so klein und so groß zugleich, dass ich mich auf den Hocker setzen musste.The next morning I went to the workshop, as always at half past six. And while I was sweeping away the sawdust from the day before, the thought came to me: perhaps today is the first day I can choose who will see my table. That thought was so small and so large at once that I had to sit down on the stool.

Der Fall der Berliner Mauer in der Nacht zum 10. November 1989 kam nach Wochen wachsender Proteste in der DDR und einer chaotischen Pressekonferenz am selben Abend. Die meisten DDR-Bürger hörten die Nachricht über das Westfernsehen, viele gingen ins Bett, ohne sicher zu sein, ob es wirklich geschehen war.The fall of the Berlin Wall on the night of 9–10 November 1989 came after weeks of growing protests in the GDR and a chaotic press conference that evening. Most East Germans heard the news on West German television; many went to bed unsure whether it had really happened.

Kursiv: der Rahmen · Groß: die Stimme · Im Kasten: der KontextItalic: the frame · Large: the voice · Boxed: the context

Mach eines für deine Familie.Make one for your family.

Der Pilot läuft auf Einladung. Alle Kosten übernehmen wir, deine Investition ist Zeit.The pilot is by invitation. We cover all costs; your investment is time.

Ein kostenloses Erstgespräch, 15 Minuten, unverbindlich. Einführungspreis bis 31.12.2026: 249 €, danach 590 €.A free introductory call, 15 minutes, no strings. Introductory price until Dec 31, 2026: €249, then €590. 100 % Geld zurück bis zur Druckfreigabe.100% money back until print approval. DetailsDetails

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